VW-Konzern will Bugatti- und Rimac-Fahrzeuge in den USA verkaufen

Die Volkswagen Group of America hat einen interessanten Vertrag mit Bugatti Rimac unterzeichnet, der den Import und Vertrieb dieser außergewöhnlichen Marken in den Vereinigten Staaten zum Ziel hat. Dieser Schritt stellt eine wirksame Strategie dar, um den robusten amerikanischen Markt mit Fahrzeugen zu infiltrieren, die nichts weniger als technische Wunderwerke sind.

Diese entscheidende Vereinbarung, die für viele überraschend kam, wurde tatsächlich während der Monterey Car Week Anfang September getroffen. Die formelle Ankündigung erfolgte jedoch als relativ späte Enthüllung des Volkswagen-Konzerns, was dem Verfahren einen Hauch von Spannung verlieh. Sascha Doering, der bereits als Chief Operating Officer das Schiff bei Bugatti America steuert, wird nun eine Doppelrolle übernehmen und seine Rolle um Rimac erweitern.

VW-Konzern will Bugatti- und Rimac-Fahrzeuge in den USA verkaufen

Die Vereinigten Staaten stellen sowohl für Bugatti als auch für Rimac eine goldene Gans dar und sind der stärkste Einzelmarkt weltweit. Daher ist es kaum verwunderlich, dass die Unternehmen ihre Ärmel hochkrempeln, um ein sorgfältiges Händlernetz im ganzen Land aufzubauen. Mate Rimac, der CEO an der Spitze von Bugatti Rimac, betonte die Notwendigkeit, ein Verkaufs- und Besitzerlebnis zu schaffen, das den außergewöhnlichen Charakter der Fahrzeuge widerspiegelt, die sie in die Hände der Kunden legen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Volkswagen Group of America der Bugatti-Vertrieb in den USA nicht fremd war. Mit der Gründung des Joint Ventures Bugatti Rimac im Jahr 2021 veränderte sich jedoch die Landschaft. Das Unternehmen hatte seine Wurzeln in Kroatien und Bugatti setzte seine Produktionsbemühungen im französischen Molsheim fort. Bemerkenswert ist, dass Porsche mit 45 Prozent und weiteren 24 Prozent allein an Rimac einen bedeutenden Anteil an dem Unternehmen hält.

VW-Konzern will Bugatti- und Rimac-Fahrzeuge in den USA verkaufen

Rimac schleicht sich nicht nur auf Zehenspitzen in den Markt ein; Es hat bereits mindestens drei seiner Nevera-Modelle in die USA ausgeliefert. Das erste Modell, beschichtet in Gunpowder Grey mit Perlmutt-Finish und mit Rädern im Infinitus-Farbton Gunmetal, ist ein Beweis für die Liebe zum Detail des Unternehmens. Im Inneren ist das Fahrzeug ein Heiligtum aus Alcantara mit lebhaften grünen Akzenten. Die von Chief Technology Officer Emilio Scervo geäußerte Vision des Unternehmens besteht darin, die Last künftiger Modelle zu verringern, die Konnektivität zu verbessern und ein unvergleichliches Fahrerlebnis zu bieten.

Auf der anderen Seite des Spektrums formt Bugatti akribisch ein neues Modell, dessen Abdeckungen im Jahr 2024 aufgehoben werden sollen und dessen Auslieferung im Jahr 2025 beginnt. Mate Rimac beschreibt dieses Meisterwerk mutmaßlich als „als Hybrid neu arrangiertes Hypercar“. haben einen Verbrennungsmotoranteil, der in seinen Worten „völlig verrückt“ ist. Es kursieren Gerüchte, dass eine ausgewählte Gruppe wohlhabender potenzieller Besitzer bereits einen ersten Blick auf dieses Automobilwunder werfen durfte.

Im großen Geflecht der Elektrofahrzeuge ist diese Verbindung zwischen dem Volkswagen Konzern und Bugatti Rimac ein faszinierender Pinselstrich. Mit dem Fokus auf die Lieferung von Fahrzeugen, die den Inbegriff von Luxus und Leistung darstellen, sind sie bereit, sich mit einer Mischung aus Eleganz und Kraft im wettbewerbsintensiven amerikanischen Terrain zurechtzufinden. Die bevorstehende Reise verspricht eine spannende Fahrt und es bleibt abzuwarten, wie der Markt auf diese elektrisierenden Neulinge reagiert.

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2023-09-22 15:54