Testbericht zum Peugeot e-2008 Facelift

Der Peugeot 2008 erschien vor über 10 Jahren zum ersten Mal und erfreute sich schnell großer Beliebtheit auf dem Kompakt-SUV-Markt. Dieses Modell, das auf dem allseits beliebten Schrägheckmodell 208 basiert und dessen kompakte Größe und Frontantrieb beibehält, wurde in der zweiten Generation grundlegend überarbeitet. Insbesondere wurde eine elektrische Version namens e-2008 eingeführt. Da diese umweltfreundliche Variante vor Kurzem einem Facelift unterzogen wurde, hielten wir es für sinnvoll, ihre Leistung im Vergleich zu Mitbewerbern derselben Klasse zu bewerten.

Inhaltsverzeichnis:

  • Außen
  • Innere
  • Aufbewahrung und praktische Aspekte
  • Erfahrung am Steuer
  • Technische Funktionen
  • Fahrkomfort
  • Kabinenlärm
  • Beschleunigung und Bremsen
  • Verbrauch
  • Ladegeschwindigkeit
  • Wettbewerb
  • Urteil

Der Peugeot e-2008 ist nur mit einer Antriebsoption ausgestattet: einer 54-kWh-Batterie und einem vorne angebrachten 115-kW-Motor (156 PS). Beim Test des GT-Line-Modells konnten wir alle Features in vollem Umfang erleben, da es alle verfügbaren Optionen beinhaltet.

Ein kleiner Franzose erlangt bei Stadtbewohnern immer mehr Bekanntheit, insbesondere bei denen, die selten längere Reisen unternehmen. Die elektrische Variante von ihm scheint für diesen Lebensstil besonders passend zu sein.

Der Peugeot zeichnet sich durch auffälliges Design und benutzerfreundliche Funktionen aus – eine erfolgreiche Kombination, die die Serie 2008 seit ihrem Debüt beliebt gemacht hat. Doch stellt die Elektroversion ihre Konkurrenten in den Schatten? Lass es uns Probefahren und sehen!

  • Abmessungen: 169,3 Zoll x 69,7 Zoll x 61 Zoll, 102,6 Zoll Radstand.
  • Getesteter Antriebsstrang: 54 kWh – FWD 115 kW (156 PS), 199 lb-ft, 54 kWh Gesamtbatteriekapazität, 50,8 kWh nutzbare Batteriekapazität
  • Laden: 100 kW CCS; 10–80 % in 25 Minuten.
  • Reichweite: 250 Meilen WLTP
  • Gewicht: 3.633 Pfund unbeladen, 4.475 Pfund brutto
  • Weitere Funktionen: 3D-Instrumententafel, kabelloses Apple CarPlay/Android Auto, OTA-Updates.

Außen

Das Erscheinungsbild des Peugeot e-2008 ist ein wesentlicher Faktor für seine Attraktivität. Es zeigt einen selbstbewussten und zeitgenössischen Stil, den manche vielleicht als etwas übertrieben empfinden. Dieser Designansatz hat sich jedoch in den letzten Jahren bei Peugeot-Fahrzeugen durchgesetzt. Bemerkenswert ist, dass die neue Peugeot-Designphilosophie zahlreiche Elemente enthält, die an den Predator erinnern und das ikonische Löwenkopf-Emblem ergänzen.

Auf den ersten Blick wirkt die Vorderseite überfüllt, doch bei näherer Betrachtung fügen sich alle Elemente harmonisch zusammen und ähneln einem Katzengesicht. Das auffälligste Merkmal sind die Scheinwerfer, die an den Enden des unteren Stoßfängers angebracht sind und an Tigerzähne oder Kratzspuren erinnern.

Betrachtet man den e-2008 von der Seite, ähnelt er stärker seinen kompakten SUV-Pendants und verfügt über schwarze Kunststoffstoßstangen entlang der Basis. Das Fahrzeug verfügt über eine erhöhte Dachlinie, die den Passagieren mehr Kopffreiheit bietet. Jedes Paneel weist markante eckige Details auf, die es differenzieren sollen. Allerdings mangelt es dem e-2008 an der etwas rauen Kante der hinteren Türrahmen, die Sie beim Einsteigen auf die Rücksitze versehentlich stoßen kann, wenn Sie nicht vorsichtig sind.

Sie haben die Möglichkeit, Räder in der Größe von 16 bis 18 Zoll auszuwählen. Wir haben uns für die mittlere Größe, 17 Zoll, entschieden, die ein unkonventionelles Design aufweist, das an ein cooles Spiderman-Logo anstelle des typischen Speichenmusters erinnert.

Hinten bleibt der Peugeot e-2008 seinem kantigen und einschüchternden Stil treu. Bei der Überarbeitung wurde das bisherige Heckemblem entfernt und durch ein großes „Peugeot“-Emblem ersetzt, das den aktuellen Designtrends folgt. Mittlerweile wurden die Rückleuchten abgespeckt. Der hintere Stoßfänger ragt deutlich hervor und erinnert an das hervorstehende Kinn eines Schultyranns, was den aggressiven Auftritt abrundet.

Innere

Für jemanden, der seit kurzem einen Peugeot besitzt, wird der Innenraum des e-2008 angenehm vertraut vorkommen. Dies ist in der Regel ein positiver Aspekt, da Peugeots für ihr ansprechendes und modernes Design bekannt sind. Ein potenzieller Nachteil besteht jedoch darin, dass es den Modellen hinsichtlich der Identität an Unterscheidungskraft mangelt. Die Qualität der verwendeten Materialien ist lobenswert und es gibt keine unangenehmen Geräusche durch quietschende oder klappernde Teile. Dennoch gibt es für diesen Preis zu viel Hartplastik. Um es anders auszudrücken: Die Benzin-Einstiegsversion des 2008 kostet deutlich weniger als die GT-Linie e-2008, aber ihr Innenraum vermittelt nicht annähernd diesen Preisunterschied.

Der Fahrer des e-2008 verlässt sich zur Steuerung auf ein kompaktes Lenkrad, das sich unter dem Armaturenbrett befindet. Diese Anordnung beeinträchtigt jedoch die Sicht des Fahrers auf das Kombiinstrument. Kleinere Fahrer können aufgrund von Hindernissen nicht das gesamte Display sehen, während größere Fahrer das Lenkrad auf ihrem Schoß positionieren müssen, um eine klarere Perspektive zu erhalten. Dieser Konstruktionsfehler besteht bei Peugeot-Fahrzeugen schon zu lange und erfordert eine sofortige Lösung.

Die Hebel hinter dem Lenkrad sorgen für ein hervorragendes Gefühl und eine hervorragende Leistung. Eine herausragende Ergänzung ist die Tempomatfunktion, die deutlich unter den Blinkern platziert ist. Obwohl es aufgrund seiner Abweichung von der Norm zunächst ungewohnt ist, erweist es sich schließlich als äußerst intuitiv und benutzerfreundlich. Ein großes Lob an Peugeot für dieses innovative Design.



In der Nähe oder vor dem Lenkrad befindet sich das Kombiinstrument bzw. Fahrerdisplay mit beeindruckendem 3D-Effekt (unsere Kamera konnte diesen leider nicht vollständig darstellen) und benutzerfreundlichem Design. Das Cluster ist von einem großen Stück Plastik mit Öffnungen an beiden Enden umgeben, was den Eindruck erweckt, man könne es abnehmen und als Lenkrad verwenden, was an Star Wars erinnert.

Der Touchscreen im Herzen des Armaturenbretts liegt direkt vor dem Fahrer und ist scharf auf ihn gerichtet. Seine Kanten sind großzügig dimensioniert, doch der untere Teil ragt leicht hervor, sodass der Fahrer es bequem mit einer ruhenden Hand erreichen und bedienen kann.

Unter dem Bildschirm befindet sich eine Gruppe von Knöpfen und Lüftungsschlitzen, die denen auf dem Armaturenbrett eines Kampfjets ähneln. Diese Schalter steuern die Einstellungen der Klimaanlage und der Warnblinkanlage, während ihr robustes Erscheinungsbild möglicherweise auf die Fähigkeit zum Raketenstart hindeutet. Über diesem Bedienfeld befindet sich ein schlanker, berührungsempfindlicher Streifen mit Infotainment-Verknüpfungen und Sitzheizungseinstellungen.

In Zukunft finden wir den Aufbewahrungs- oder Ladebereich des Armaturenbretts mit neuen USB-C-Anschlüssen, die praktischerweise an beiden Enden angebracht sind. Früher verfügte dieser Bereich bei älteren Modellen über USB-A-Anschlüsse, doch Peugeot hat die Anschlüsse aufgewertet und dabei das Gehäuse unverändert gelassen, was ihm ein elegantes und modernes Aussehen verleiht. Darüber hinaus gibt es eine kabellose Ladeschale, in die Sie Ihr Telefon legen und die Abdeckung schließen können, um es problemlos aufzuladen.

An der Vorderseite der Mittelkonsole nimmt die Schalttafel den gesamten Raum ein und lässt viel ungenutzten Raum frei. Der kompakte Schalthebel und die sperrige Handauflage aus künstlichem Carbon verursachen zusätzlichen Abfall, anstatt praktisch zu sein. Dieser Bereich eignet sich nicht ideal für die Aufbewahrung, da er nicht sehr nützlich und unbequem ist, da er nur über zwei große Getränkehalter, die Feststellbremse, den Fahrmoduswähler und die Taste für den Berganfahrassistenten verfügt.

Beim GT-Line-Modell zeichnen sich die Sitze durch ein sportliches Design mit starken Polstern für zusätzlichen Halt aus. Dennoch bieten sie außergewöhnlichen Komfort, sind sowohl mit Leder als auch mit Alcantara bezogen und werden durch grüne Nähte und kräftige Muster akzentuiert. Diese auffälligen Sitze verkörpern wirklich die Essenz eines Sportwagens. Der Fahrersitz verfügt über eine elektrische Verstellung und eine integrierte Massagefunktion – Annehmlichkeiten, die in dieser Fahrzeugklasse nicht üblich sind.


Die Türen vorne sind mit grünen Nähten und lederbezogenen Türgriffen als elegante Ergänzungen versehen. Diese Details werden durch Armlehnen aus weichem Leder ergänzt. Über diesen Punkt hinaus nimmt die Qualität jedoch ab, da Hartplastik den Rest der Türen dominiert und dieses Material auch auf der Rückseite reichlich verwendet wird.



Vereinfacht ausgedrückt bietet die erste Reihe teurere Funktionen als das Modell e-2008, aber die zweite Reihe ist im Vergleich zu schwach, sodass sie eher für Personen mit begrenztem Budget geeignet ist. Es gibt keine Klimaanlage oder Armlehnen für die Rücksitzpassagiere und die insgesamt verwendeten Materialien sind günstiger. Sie verfügen jedoch über USB-C- und USB-A-Ladeanschlüsse sowie eine gewisse Seiten- und Oberschenkelunterstützung.

Positiv zu vermerken ist, dass der Fondbereich für ein Kompaktfahrzeug ausreichend geräumig ist. Unser Rezensent, der 1,95 Meter oder 6 Fuß 4 Zoll groß ist, findet bequem Platz, allerdings mit begrenztem Platzangebot. Kleinere Passagiere sollten eine relativ komfortable Fahrt genießen, da der e-2008 angesichts seiner Größe ausreichend Kopf- und Beinfreiheit bietet.


Aufbewahrung und praktische Aspekte

Die Kofferraumgröße des Peugeot e-2008 ist typisch für einen kompakten Crossover-SUV. Ein bemerkenswertes Merkmal sind die kleinen Aufbewahrungsfächer, die verhindern, dass kleinere Gegenstände während des Transports verrutschen.


Wenn die Rücksitze angebracht sind, bietet das Fahrzeug einen Stauraum von etwa 14,3 Kubikfuß. Wenn Sie diese Sitze jedoch umklappen, stehen Ihnen rund 51,9 Kubikfuß zur Verfügung. Vorteilhaft ist die kastenförmige Form des Wagens, die eine nahezu optimale Raumausnutzung ermöglicht. Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass die Rücksitze beim Umklappen nicht ganz flach aufliegen. Daher kann der Transport längerer Gegenstände eine größere Herausforderung darstellen und mehr Platz als nötig erfordern.


Dem Peugeot e-2008 fehlt ein vorderer Kofferraum, oder einfacher ausgedrückt, es gibt vorne kein zusätzliches Staufach für selten verwendete Gegenstände und Ladezubehör.

Erfahrung am Steuer

Das Fahren mit dem Peugeot e-2008 kann als ereignislos oder wenig anregend beschrieben werden. Das Fahrzeug verfügt über ein weiches Federungssystem, ein sanftes Lenkrad und allgemeine Eigenschaften, die eine ruhige und mühelose Fahrt in den Vordergrund stellen. Der e-2008 soll Ihnen als treuer Begleiter dienen und ein stressfreies Fahrerlebnis mit minimalem Aufwand von Ihnen ermöglichen. Dies passt perfekt zur Zielgruppe.

Die Außensicht ist hervorragend und ermöglicht trotz der weniger reaktionsschnellen Rückfahrkamera ein einfaches Parken des e-2008 auch auf engstem Raum. Auf dem Markt für kompakte SUVs ist Manövrierfähigkeit ein äußerst wünschenswertes Merkmal. Der e-2008 erfüllt diese Kriterien und ist daher bei Käufern eine beliebte Wahl.

Der Jeep Avenger und der Peugeot e-2008 haben ähnliche Grundlagen, was zu einem vergleichbaren Fahrerlebnis in städtischen Gebieten führt. Allerdings ist der Peugeot größer und schwerer und bietet eine größere Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, allerdings mit einer stärkeren Wankneigung und Instabilität der Karosserie bei Kurvenfahrten. Wer häufig auf kurvigen Straßen unterwegs ist, kann aufgrund des längeren Federwegs des e-2008 schläfrig werden, was durch die Tendenz, sich stark zu neigen, noch verstärkt wird.

Obwohl der e-2008 weniger auf den Offroad-Einsatz ausgelegt ist als der Peugeot Avenger, verfügt er über die gleiche Anzahl an Offroad-Funktionen und -Einstellungen. Allerdings mangelt es seinem Vorderradantrieb an Sicherheit und die geringere Bodenfreiheit im Vergleich zum Avenger schränkt seine Leistungsfähigkeit ein. Dennoch kann es einen Ausflug über unbefestigte Straßen bewältigen.

Der e-2008 stört das Fahrerlebnis nicht und seine Assistenten sind im Vergleich zu einigen Konkurrenten weniger dominant. Es bietet erforderliche und kostenpflichtige Assistenzfunktionen, die jedoch subtil funktionieren, sodass Sie die Kontrolle behalten und sie nur bei Bedarf aktivieren können.

Mit dem erhöhten Komfort des e-2008 müssen Sie sich keine Gedanken mehr über das manuelle Verriegeln der Türen machen. Sobald Sie sich vom Fahrzeug entfernen, verriegelt es sich automatisch, damit Sie beruhigt sein können. Die gleiche Leichtigkeit gilt auch für das Entriegeln: Wenn Sie sich dem e-2008 nähern, erkennt er Ihre Anwesenheit und entriegelt die Türen mühelos für Sie.

Technische Funktionen

Der kleine Peugeot e-2008 ist zwar technisch nicht besonders fortschrittlich, bietet aber genügend Funktionen für ein angenehmes Fahrerlebnis.

Ein faszinierendes Merkmal der technischen Ausstattung des e-2008 ist sein digitales Kombiinstrument, das mit 3D-Grafiken einen auffälligen hologrammähnlichen Effekt erzeugt. Dieses fortgeschrittene und fesselnde Element mag komplex erscheinen, aber seine Verwendung ist recht einfach. Über dem primären Bildschirm ist ein einzelner Projektor positioniert, der die Messwerte auf den Schutzschild des Kombiinstruments wirft, was zu einem holografischen Erscheinungsbild führt. Sie können das Display ganz einfach anpassen, um Ihre bevorzugten Menüs anzuzeigen, ohne sich durch die Menüs des Infotainmentsystems wühlen zu müssen.

Der Infotainment-Bildschirm bietet klare, lebendige Bilder mit minimaler Verzögerung. Die intuitiven Menüs verfügen über große, zugängliche Tasten, die sich ideal für die Verwendung während der Fahrt eignen. Allerdings könnte die Helligkeit verbessert werden, da sie bei hellem Sonnenlicht manchmal die Lesbarkeit des Displays erschwert.

Ich freue mich zu hören, dass sowohl das kabellose Apple CarPlay als auch Android Auto gut angenommen werden und reibungslos funktionieren. In jedem Menü ist eine praktische Zurück-Taste verfügbar, mit der Sie einfach auf die CarPlay-Einstellungen zugreifen können, bevor Sie zu Ihrer bevorzugten Navigations-App wie Waze oder Google Maps zurückkehren.

Bedauerlicherweise verfügt der e-2008, auch in der Top-Variante der GT-Linie, nur über eine Ein-Zonen-Klimaanlage. Viele Kleinwagen verfügen über diese Funktion und der Vorteil liegt in der benutzerfreundlichen Steuerung, die über den Touchscreen oder physische Schalter bedient werden kann.

Dieses Navigationssystem verfügt zwar nicht über die optisch ansprechendste Grafik, funktioniert aber mit aktuellen und umfassenden Karteninformationen effektiv. Es ist ein Produkt von TomTom und kann drahtlos (OTA) aktualisiert werden, um neue Funktionen und Karten zu integrieren.


Wenn Sie Ihren Peugeot aufladen müssen oder etwas Freizeit haben, stehen Ihnen Diagramme zur Verfügung, die Ihren Verbrauch, den Ladestatus und den Batteriestand anzeigen. Als zusätzlichen Bonus bietet Peugeot integrierte Spiele zur Unterhaltung in diesen Momenten. Obwohl sie nicht so fortschrittlich sind wie die von BMW oder Tesla, machen sie dennoch Spaß und sind eine wertvolle Ergänzung.


Die Rückfahrkamera funktioniert nicht gut und weist eine spürbare Verzögerung auf. Leider fehlt die 360-Grad-Ansichtsoption, die mittlerweile von mehreren Konkurrenten integriert wird. Stattdessen rekonstruiert sie ein Bild auf Basis früherer Rückfahraktionen, was im Vergleich zu einer echten 360-Grad-Kamera jedoch nicht ausreicht.

Mit der MyPeugeot-App können Sie den Standort Ihres Autos überwachen, eine Abfahrtszeit planen und die Temperatur aus der Ferne anpassen – was Ihren täglichen Fahrten noch mehr Komfort verleiht. Es ist wunderbar, wenn Unternehmen das Kundenerlebnis in den Vordergrund stellen, selbst bei ihren günstigeren Modellen.

Fahrkomfort

Der Peugeot e-2008 bietet eine reibungslose und angenehme Fahrt. Da er nicht für sportliches Fahren konzipiert ist, legte Peugeot Wert auf Komfortsteigerung. Größere Unebenheiten und Schlaglöcher können jedoch einen Ruck verursachen, da sich die Federung schnell anpasst, sodass Sie den sekundären Aufprall stärker spüren als den ersten. Der große Federweg führt während der Fahrt zu erheblichen Karosseriebewegungen im Fahrzeug.

Kabinenlärm

In einem kompakten und sparsamen Fahrzeug wie dem e-2008 werden Sie den ruhigen Innenraum mit reduziertem Kabinenlärm und kaum wahrnehmbaren Straßengeräuschen zu schätzen wissen. Auffällig sind die unbedeutenden Reifen- und Windstörungen. Allerdings können lautere Außengeräusche wie Lastwagen oder Schlaglöcher die ruhige Umgebung stören.

Ergebnisse des Kabinengeräuschtests

  • 37 Meilen pro Stunde
  • 56 Meilen pro Stunde
  • 81 Meilen pro Stunde


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

48.4 dB


Nissan Ariya 87 kWh FWD

49.2 dB


Mercedes-Benz EQS 450+

49.6 dB


BMW i5

49.6 dB


BMW i7 xDrive60

50 dB


Kia EV9 99.8 kWh AWD

51.2 dB


Renault Megane E-Tech EV60

51.7 dB


Volkswagen ID.4 GTX

51.7 dB


Volkswagen ID.Buzz

52.2 dB


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

52.5 dB


Volvo EX30 Performance

52.6 dB


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

52.7 dB


Peugeot e-2008

52.8 dB


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

53.8 dB


Jeep Avenger

54.4 dB


Tesla Model S 75D (2018, used)

54.6 dB


Polestar 2

54.8 dB


Fiat 500e

55.5 dB


Hyundai Kona Electric 64kWh

56.2 dB


Tesla Model Y Long Range (2023)

56.5 dB


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

52.3 dB


BMW i7 xDrive60

53.8 dB


Mercedes-Benz EQS 450+

54.5 dB


Kia EV9 99.8 kWh AWD

55 dB


BMW i5

55.3 dB


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

55.9 dB


Nissan Ariya 87 kWh FWD

56.4 dB


Volvo EX30 Performance

57 dB


Volkswagen ID.Buzz

57.3 dB


Renault Megane E-Tech EV60

57.8 dB


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

57.9 dB


Peugeot e-2008

58.2 dB


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

58.3 dB


Volkswagen ID.4 GTX

58.4 dB


Polestar 2

58.5 dB


Tesla Model S 75D (2018, used)

59.1 dB


Jeep Avenger

60.4 dB


Tesla Model Y Long Range (2023)

60.6 dB


Hyundai Kona Electric 64kWh

61.4 dB


Fiat 500e

62.7 dB


BMW i7 xDrive60

58.7 dB


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

59.5 dB


BMW i5

59.9 dB


Mercedes-Benz EQS 450+

60.2 dB


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

60.3 dB


Kia EV9 99.8 kWh AWD

61.4 dB


Nissan Ariya 87 kWh FWD

61.6 dB


Peugeot e-2008

61.6 dB


Volvo EX30 Performance

61.8 dB


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

62.9 dB


Renault Megane E-Tech EV60

63.3 dB


Volkswagen ID.4 GTX

63.3 dB


Volkswagen ID.Buzz

63.8 dB


Tesla Model S 75D (2018, used)

64.2 dB


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

64.2 dB


Polestar 2

64.4 dB


Tesla Model Y Long Range (2023)

65.5 dB


Jeep Avenger

66.3 dB


Hyundai Kona Electric 64kWh

66.7 dB


Fiat 500e

68.5 dB

Beschleunigung und Bremsen

Der e-2008 ist kein Drag-Racer, aber mit nur 8,5 Sekunden, um 100 km/h zu erreichen, eignet sich dieser kompakte Crossover hervorragend für normales Fahren. Überraschenderweise übertrifft es die Herstellerangabe um eine ganze halbe Sekunde. Das Fahrzeug hinterlässt bei normaler Nutzung nie das Gefühl, unterfordert zu sein. Allerdings bleibt die elektronisch auf 150 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit hinter dem zurück, was wir normalerweise von modernen Fahrzeugen erwarten.

Ergebnisse des Beschleunigungstests von 0–62 Meilen pro Stunde


Volvo EX30 Performance

3.5 s


BMW i5

3.6 s


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

3.87 s


BMW i7 xDrive60

4.2 s


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

4.4 s


Polestar 2

4.5 s


Tesla Model S 75D (2018, used)

4.7 s


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

5 s


Kia EV9 99.8 kWh AWD

5.02 s


Tesla Model Y Long Range (2023)

5.2 s


Volkswagen ID.4 GTX

5.57 s


Mercedes-Benz EQS 450+

5.9 s


Renault Megane E-Tech EV60

7.34 s


Hyundai Kona Electric 64kWh

7.7 s


Nissan Ariya 87 kWh FWD

7.9 s


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

7.9 s


Jeep Avenger

8.18 s


Peugeot e-2008

8.5 s


Fiat 500e

8.75 s


Volkswagen ID.Buzz

9.2 s

Bemerkenswert ist die Bremsleistung des Peugeot e-2008. Es schafft es, aus einer Geschwindigkeit von 100 km/h in einer beeindruckend kurzen Strecke von 36 Metern (118 Fuß 1 Zoll) vollständig zum Stillstand zu kommen. Dies ist angesichts der kompakten Größe der Bremsscheiben durchaus bemerkenswert. Die Ganzjahresreifen unseres Testfahrzeugs haben vielleicht etwas Widerstand geleistet, aber der e-2008 lieferte dennoch hervorragende Ergebnisse. Darüber hinaus konnte es den Bremstest viermal hintereinander mit konstanter Leistung und ohne Anzeichen einer Überhitzung bestehen.

Ergebnisse des Bremswegtests


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

1,378 inches


Nissan Ariya 87 kWh FWD

1,378 inches


Jeep Avenger

1,417 inches


BMW i7 xDrive60

1,417 inches


Tesla Model S 75D (2018, used)

1,417 inches


Peugeot e-2008

1,417 inches


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

1,457 inches


Fiat 500e

1,457 inches


Mercedes-Benz EQS 450+

1,457 inches


Volkswagen ID.4 GTX

1,457 inches


Tesla Model Y Long Range (2023)

1,496 inches


Volvo EX30 Performance

1,496 inches


Renault Megane E-Tech EV60

1,535 inches


Polestar 2

1,575 inches


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

1,575 inches


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

1,614 inches


Kia EV9 99.8 kWh AWD

1,614 inches


Hyundai Kona Electric 64kWh

1,654 inches


Volkswagen ID.Buzz

1,654 inches


BMW i5

1,693 inches

Verbrauch

Mit einer konstanten Geschwindigkeit von 60 km/h ist der Peugeot e-2008 eines der kraftstoffeffizientesten Fahrzeuge, die wir bewertet haben, und landet unter den ersten drei. Obwohl seine Effizienz mit zunehmender Geschwindigkeit abnimmt, bietet er bei allen Geschwindigkeiten weiterhin angemessene Verbrauchswerte. Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch finden Sie in unserem ausführlichen Reichweitentest-Artikel für den Peugeot e-2008.

Ergebnisse des Reichweitentests

  • 37 Meilen pro Stunde
  • 56 Meilen pro Stunde
  • 81 Meilen pro Stunde


Mercedes-Benz EQS 450+

544 miles

5.1 mi/kWh
70°F


BMW i7 xDrive60

518 miles

5.1 mi/kWh
75°F


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

502 miles

4.3 mi/kWh
61°F


Tesla Model Y Long Range (2023)

452 miles

6 mi/kWh
100°F


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

440 miles

5.9 mi/kWh
75°F


Kia EV9 99.8 kWh AWD

439 miles

4.6 mi/kWh
52°F


Volkswagen ID.4 GTX

419 miles

5.5 mi/kWh
63°F


Nissan Ariya 87 kWh FWD

409 miles

4.7 mi/kWh
52°F


Tesla Model S 75D (2018, used)

393 miles

5.9 mi/kWh
73°F


Volkswagen ID.Buzz

383 miles

5 mi/kWh
68°F


Hyundai Kona Electric 64kWh

378 miles

5.9 mi/kWh
52°F


Polestar 2

354 miles

4.9 mi/kWh
59°F


BMW i5

353 miles

4.3 mi/kWh
37°F


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

350 miles

5.4 mi/kWh
52°F


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

343 miles

3.8 mi/kWh
77°F


Renault Megane E-Tech EV60

336 miles

6.1 mi/kWh
86°F


Peugeot e-2008

326 miles

6.4 mi/kWh
63°F


Jeep Avenger

323 miles

6.3 mi/kWh
79°F


Volvo EX30 Performance

301 miles

4.7 mi/kWh
64°F


Fiat 500e

276 miles

7.4 mi/kWh
68°F


Mercedes-Benz EQS 450+

455 miles

4.2 mi/kWh
70°F


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

350 miles

4.7 mi/kWh
75°F


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

344 miles

2.9 mi/kWh
61°F


BMW i7 xDrive60

342 miles

3.4 mi/kWh
75°F


Tesla Model Y Long Range (2023)

328 miles

4.4 mi/kWh
100°F


Volkswagen ID.4 GTX

315 miles

4.1 mi/kWh
63°F


Kia EV9 99.8 kWh AWD

308 miles

2.9 mi/kWh
52°F


Hyundai Kona Electric 64kWh

299 miles

4.7 mi/kWh
52°F


Volkswagen ID.Buzz

293 miles

3.6 mi/kWh
68°F


BMW i5

286 miles

3.5 mi/kWh
37°F


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

286 miles

4.4 mi/kWh
52°F


Nissan Ariya 87 kWh FWD

286 miles

3.3 mi/kWh
52°F


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

275 miles

3 mi/kWh
77°F


Tesla Model S 75D (2018, used)

265 miles

4 mi/kWh
73°F


Renault Megane E-Tech EV60

255 miles

4.3 mi/kWh
86°F


Polestar 2

241 miles

3.3 mi/kWh
59°F


Volvo EX30 Performance

229 miles

3.6 mi/kWh
64°F


Jeep Avenger

217 miles

4.3 mi/kWh
79°F


Peugeot e-2008

216 miles

4.3 mi/kWh
63°F


Fiat 500e

181 miles

4.9 mi/kWh
68°F


Mercedes-Benz EQS 450+

324 miles

3 mi/kWh
70°F


BMW i7 xDrive60

314 miles

3.1 mi/kWh
75°F


Mercedes-Benz EQS SUV 580 4Matic

254 miles

2.2 mi/kWh
61°F


Mercedes-Benz EQE AMG 43 4Matic

231 miles

2.5 mi/kWh
77°F


Tesla Model S 75D (2018, used)

212 miles

3.2 mi/kWh
73°F


Volkswagen ID.4 GTX

210 miles

2.7 mi/kWh
63°F


Nissan Ariya 87 kWh FWD

209 miles

2.4 mi/kWh
52°F


Hyundai Ioniq 6 LR AWD

209 miles

2.8 mi/kWh
75°F


Tesla Model Y Long Range (2023)

208 miles

2.8 mi/kWh
100°F


BMW i5

204 miles

2.5 mi/kWh
37°F


Polestar 2

186 miles

2.6 mi/kWh
59°F


Kia EV9 99.8 kWh AWD

180 miles

1.9 mi/kWh
52°F


Hyundai Kona Electric 64kWh

175 miles

2.7 mi/kWh
52°F


Renault Megane E-Tech EV60

170 miles

2.8 mi/kWh
86°F


Volkswagen ID.Buzz

163 miles

2.1 mi/kWh
68°F


Hyundai Kona Electric 65.4kWh

162 miles

2.5 mi/kWh
52°F


Volvo EX30 Performance

156 miles

2.6 mi/kWh
64°F


Peugeot e-2008

144 miles

2.8 mi/kWh
63°F


Jeep Avenger

142 miles

2.8 mi/kWh
79°F


Fiat 500e

119 miles

3.2 mi/kWh
68°F

Um die Reichweite des Peugeot e-2008 in verschiedenen Geschwindigkeits- und Temperaturszenarien zu ermitteln, empfehlen wir die Verwendung des unten bereitgestellten Widgets. Unser Team hat reale Tests durchgeführt und ein ausgeklügeltes Modell eingesetzt, um eine möglichst genaue Schätzung zu erstellen.

Ladegeschwindigkeit

Das Modell e-2008 verfügt über eine Spitzenladeleistung von bis zu 100 kW. Während unserer Tests wurde diese Grenze kurzzeitig überschritten und 103 kW erreicht. Diese maximale Leistung ist jedoch nur bei niedrigeren Ladeprozentsätzen erreichbar, bevor sie nachlässt. Trotzdem schafft es der e-2008, innerhalb von 30 Minuten von 20 % auf 80 % aufzuladen, was für seine Klasse als durchschnittlich gilt.

Wettbewerb

Der Peugeot e-2008 hält Einzug in Europas hart umkämpften Markt für Subkompakt-SUVs. Hier trifft es auf zahlreiche nationale und internationale Marken, die um Marktanteile konkurrieren. Mit benutzerfreundlichen Funktionen und intuitiven Bedienelementen weist der e-2008 keine größeren Nachteile auf. Sein Design zielt darauf ab, Ihre Zuneigung einzufangen.

Eine gleichwertige Option ist der Jeep Avenger. Beide Fahrzeuge stammen aus demselben Stelantis-Stall und nutzen dieselbe Plattform und denselben Antriebsstrang. Trotz ihrer gemeinsamen Herkunft weisen sie bemerkenswerte Unterschiede auf. Der Avenger ist kompakter und bietet ein weniger fortschrittliches Infotainmentsystem. Es zeichnet sich jedoch durch eine höhere Fahrhöhe und verbesserte Geländetauglichkeit aus.

Ein ebenso starker Konkurrent des Franzosen ist der Hyundai Kona Electric mit 65,4-kWh-Batterie. Obwohl der Hyundai größer und teurer als der Peugeot ist, bietet er zusätzlichen Komfort, der die Mehrkosten wettmacht. Die verwendeten Materialien sind bei beiden Fahrzeugen vergleichbar, allerdings stört der Peugeot im Vergleich zum Kona beim Fahren nicht so sehr. Äußerlich ist der Peugeot eher erkennbar, der Kona verfügt jedoch über eine größere Batterie und eine bessere Reichweite.


Urteil

Das einzigartige Erscheinungsbild und die fortschrittliche Kabine des Peugeot e-2008 werden wahrscheinlich viele Bewunderer anziehen. Es ist weiterhin in der Lage, die typischen Aufgaben eines Kompakt-SUV zu bewältigen, auch wenn es nicht den Fahrspaß bietet, den manche beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge erwarten.

Das Modell e-2008 ist benutzerfreundlich, sein Handling ist konsistent und sein Innenraum sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Die robuste Kabinenisolierung schützt Sie wirksam vor den Anspannungen im Stadtverkehr. Die Federung wurde auf Komfort optimiert und kommt denjenigen entgegen, die möglicherweise von den Spezifikationen des Antriebsstrangs abgeschreckt wurden. Obwohl wir uns als Optionen eine größere Batterie und einen Allradantrieb gewünscht hätten, bleibt der e-2008 insgesamt nicht hinter den Erwartungen zurück. Wenn Sie mehr Funktionen benötigen, sollten Sie das größere Modell e-3008 in Betracht ziehen.

Der Peugeot e-2008 zeichnet sich durch seine unaufdringlichen Assistenten aus, die es Ihnen ermöglichen, Ihr Fahrerlebnis ohne Störungen vollständig zu kontrollieren. Wenn Sie bereit sind, sich an die ungewöhnliche Konfiguration von Lenkrad und Armaturenbrett zu gewöhnen, könnte dies eine ausgezeichnete Wahl für Ihren täglichen Weg zur Arbeit sein.

Vorteile

  • Attraktives Styling.
  • Solide Verarbeitungsqualität.
  • Tolle Bremsen.
  • Verriegeln/entriegeln, ohne das Fahrzeug überhaupt zu berühren.
  • Nicht-invasive Fahrerassistenten.
  • Einfach damit zu leben.
  • Bequeme und unterstützende Vordersitze.

Nachteile

  • Das Lenkrad verbirgt das Kombiinstrument.
  • Viele billige Hartplastiken rund um den Innenraum.
  • Kein Frunk.
  • Bei heruntergeklappten Sitzen gibt es keinen ebenen Boden.
  • Nachlässige Rückfahrkamera.
  • Eine einzige uninspirierende Antriebsoption.

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2024-04-13 11:46