Tesla sorgt erneut für Schlagzeilen: Sie haben den Preis ihrer umstrittenen „Full Self-Driving“-Software (FSD) um beachtliche 4.000 US-Dollar gesenkt. Einige interpretieren diesen Schritt als starken Glauben an die Technologie, während andere darin eine dringende Anstrengung sehen, den Umsatz inmitten der Schwierigkeiten des Unternehmens zu steigern.
In den USA kostet die Funktion „Full Self-Driving“ (FSD) von Tesla, die letztendlich vollständige Autonomie ermöglichen soll, 8.000 US-Dollar. In Kanada kostet es mittlerweile 11.000 CAD. Durch die jüngste Preissenkung wurde die 6.000-Dollar-Option „Enhanced Autopilot“ abgeschafft, was FSD aufgrund seines niedrigeren Preises zu einer attraktiveren Wahl für Verbraucher macht.
Tesla hat einen weiteren Kostensenkungsschritt unternommen und die monatliche Abonnementgebühr für das Full Self-Driving von 199 US-Dollar auf 99 US-Dollar gesenkt. Vor Kurzem kündigte das Unternehmen zudem Preissenkungen für seine Fahrzeuge an. Folglich ist dies die jüngste in einer Reihe von Erschwinglichkeitsmaßnahmen, die Tesla ergriffen hat.
Die aggressive Preisgestaltung von Tesla könnte eine Reaktion auf verschiedene Belastungen sein. Nach einer glanzlosen Verkaufsperiode und einem erheblichen Stellenabbau versucht das Unternehmen möglicherweise, seinen Cashflow zu steigern. Darüber hinaus verstärkt die reduzierte Abonnementgebühr den Reiz des Vorabkaufs von Full Self-Driving, indem sie ihn im Gegensatz dazu attraktiver erscheinen lässt.
Warum verdient FSD von Tesla jetzt einen reduzierten Preis? Der Technologieriese hat das System kürzlich überarbeitet (Version 12.3), indem er maschinelle Lerntechnologie integriert hat, um Selbstfahrfunktionen zu verbessern. Gleichzeitig gewährte Tesla allen US-Kunden eine kostenlose einmonatige Testversion von FSD. Es ist wichtig zu erwähnen, dass Tesla das System als „Supervised Full Self-Driving“ bezeichnet und damit sein frühes Entwicklungsstadium anerkennt.
Interessanterweise hat nicht jede Region außerhalb Nordamerikas einen Preisrückgang erlebt, der mit dem in Nordamerika vergleichbar ist. Überraschenderweise haben die europäischen Preise für bestimmte Produkte sogar die neuesten FSD-Kosten in den USA übertroffen, obwohl die Funktionalitäten des Systems außerhalb der amerikanischen Grenzen eingeschränkt sind.
Elon Musk, der CEO von Tesla, hat wiederholt erklärt, dass der Wert der Full Self-Driving (FSD)-Technologie des Unternehmens mit der Erweiterung seiner Fähigkeiten wachsen wird. Er ging sogar so weit, zu behaupten, dass Tesla-Fahrzeuge aufgrund ihres Potenzials als Robotertaxis an Wert gewinnen könnten. Wenn es jedoch um Inzahlungnahmen geht, scheint sich Tesla hinsichtlich der hohen Bewertung von FSD weniger sicher zu sein.
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2024-04-21 22:04