
Am 12. Januar 2026 gaben China und die Europäische Union eine bedeutende Vereinbarung über die Preisgestaltung chinesischer Elektrofahrzeuge bekannt, die in Europa verkauft werden. Dieser neue Plan ist eine Alternative zu den hohen Steuern, die zuvor vor über einem Jahr erhoben wurden.
Um dieses jüngste Abkommen zu verstehen, ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, was im Jahr 2024 geschah. Die Europäische Union erhob Steuern – sogenannte Zölle – auf aus China importierte Elektroautos. EU-Beamte waren der Ansicht, dass die chinesische Regierung ihre Autohersteller zu Unrecht subventioniert und es ihnen ermöglicht, Autos zu viel niedrigeren Preisen zu verkaufen, als dies europäischen Unternehmen möglich wäre.

Die Europäische Union hat auf importierte Autos zusätzliche Steuern, sogenannte Zölle, erhoben, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Diese Zölle erreichten bis zu 35,3 Prozent, zusätzlich zur üblichen Einfuhrsteuer von 10 Prozent, was die Kosten für die Einfuhr von Autos nach Europa erheblich erhöhte. Marken wie BYD erhielten eine zusätzliche Steuer von 17 Prozent, während SAIC mit dem Höchstsatz von 35,3 Prozent zu kämpfen hatte. Obwohl Tesla einige Autos in China herstellte, wurde sogar ein Zoll von 7,8 Prozent erhoben. China lehnte diese Maßnahmen entschieden ab, was zu angespannten Handelsbeziehungen führte.
Ab Januar 2026 lassen die Handelsspannungen nach. Das chinesische Handelsministerium gab bekannt, dass eine neue Vereinbarung getroffen wurde: Chinesische Autohersteller, die in die andere Seite exportieren, können sich nun zu bestimmten Preisen verpflichten, anstatt einfach nur hohe Zölle zu zahlen.
Das Konzept einer „Preisverpflichtung“ ist einfach. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Versprechen chinesischer Automobilhersteller, ihre Elektrofahrzeuge in Europa zumindest zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Durch dieses Versprechen können sie die Zahlung zusätzlicher Steuern im Zusammenhang mit Subventionen vermeiden. Branchenexperten der China Chamber of Commerce for Import and Export of Machinery and Electronic Products (CCCME) haben dieses Ergebnis als positiv bezeichnet und es als „sanfte Landung“ bezeichnet.

Die Europäische Union veröffentlicht einen Leitfaden, der chinesischen Unternehmen dabei helfen soll, zu verstehen, wie sie ihre Angebote einreichen. Dieses Dokument stellt sicher, dass alle Unternehmen gleich behandelt werden, und die EU hat sich verpflichtet, jedes Angebot fair zu prüfen, basierend auf den gesetzlichen Anforderungen und Standards der Welthandelsorganisation.
Diese Informationen sind für Unternehmen wie Geely, Nio und XPeng von entscheidender Bedeutung. Es bietet einen unkomplizierten Prozess, um sicherzustellen, dass sie die Vorschriften einhalten und angemessene Preise festlegen. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird ihnen helfen, zusätzliche Steuern zu vermeiden und ihre Geschäftstätigkeit in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Spanien erfolgreich aufrechtzuerhalten.
Es ist noch ungewiss, ob die bestehenden Zölle von 35,3 Prozent für alle chinesischen Unternehmen vollständig aufgehoben werden. Die CCCME berichtet jedoch, dass sich die Europäische Kommission verpflichtet hat, die Anträge dieser Unternehmen fair zu bewerten. Im Falle einer Genehmigung können berechtigte Unternehmen garantierte Preise nutzen, anstatt die Zölle zu zahlen.

Die Europäische Union wird für jeden chinesischen Hersteller von Elektrofahrzeugen (EV) einen niedrigsten akzeptablen Preis festlegen. Dieser Preis variiert je nach Fahrzeugmodell und Spezifikationen. Ziel ist es, europäische Automobilhersteller vor unfairen Billigimporten zu schützen und gleichzeitig chinesischen Elektrofahrzeugmarken den Verkauf ihrer Fahrzeuge in Europa zu ermöglichen.
Diese Vereinbarung ist eine bedeutende Entwicklung für die Automobilindustrie weltweit. Es zeigt, dass große Volkswirtschaften Streitigkeiten durch Verhandlungen lösen können, was ein positives Ergebnis ist. Für Verbraucher, die sich für den Kauf eines Elektrofahrzeugs interessieren, bedeutet dies einen stabileren Markt und weiterhin Zugang zu vielfältigen Optionen.
Diese Vereinbarung deutet auch darauf hin, dass chinesische Unternehmen ihre Investitionen in Europa erhöhen könnten. Es scheint, dass der Bau von Fabriken innerhalb der EU diesen Unternehmen dabei helfen könnte, Preisanforderungen zu erfüllen. Wir werden in den nächsten Jahren beobachten, wie jedes Unternehmen seine Preise an diese neuen Vorschriften anpasst.
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2026-01-13 02:10